Blasenentzündung beim Hund

By | 9. April 2014
★ GRATISPROBE+ für Ihren Hund PLUS ein Extra Leckerbissen für Sie ★

Blasenentzündung beim Hund hHnd hat auf Fliesen gepinkeltEs gibt gewisse Verhaltensweisen bei einem Hund, welche dem Hundebesitzer deutliche Anzeichen auf eine Erkrankung des Tieres geben. Wenn sich beispielsweise die Fressgewohnheiten des Tieres ändern oder auch die Abfuhr der Nahrung nicht mehr in gewohntem Maße gestaltet, sollte der Hundebesitzer aufmerksam werden. Ein weiteres Anzeichen für eine Erkrankung ist auch die Stubenreinheit des Tieres. War es bislang immer stubenrein und ist es nunmehr nicht mehr, so kann dieses auf eine Blasenentzündung beim Hund hinweisen. Diese ist jedoch keine ernsthafte Erkrankung und lässt sich mithilfe eines Tierarztes und einer entsprechenden Behandlung gut beheben.

Was ist eine Blasenentzündung beim Hund?

Eine Blasenentzündung beim Hund wird von der Tiermedizin als Zystitis bezeichnet und äußert sich durch ein verändertes Harnverhalten des Hundes. Der Hund hat plötzlich einen verstärkten Drang nach draußen oder hinterlässt häufiger eine Pfütze im Haus. Diese Veränderungen sind eindeutige Anzeichen für eine Zystitis. Der Harndrang verändert sich auch dahingehend, als dass der Hund nur noch in der Lage ist den Harn tröpfchenweise unter Schmerzen abzugeben. Diese Form der Blasenentzündung beim Hund verhält sich dabei vom Verlauf her ähnlich wie beim Menschen! Der Urin verändert sich ebenfalls bei einer Blasenentzündung. Er wird übelriechend, was sich aus dem Umstand folgert, dass sich das Organ entzündet hat.

Blasenentzündung beim Hund Ursachen

www.zooplus.de - Mein Haustiershop: Alles für Ihren Hund!

Es gibt eine wahre Vielzahl von möglichen Ursachen für eine Blasenentzündung beim Hund. Harnsteine oder Harnkristalle können zB. als Ursache infrage kommen. Diese bilden sich in der Blase und reizen das Organ so stark, dass Entzündungen entstehen. Bei einer Blasenentzündung beim Hund können jedoch auch Fehlbildungen oder Harnröhrenverengungen sowie Infektionen oder ein Tumor als Ursache in Betracht gezogen werden. Krankheitserreger bilden sich in der Harnröhre und verursachen dort die schmerzhafte Entzündung. Die Blase muss jedoch nicht zwingend der Ausgangspunkt der Entzündung sein, auch andere Organe können betroffen sein, weshalb der Gang zum Tierarzt in jedem Fall ratsam ist.

Weitere Anzeichen für eine Blasenentzündung

Letztlich ist es das Verhalten des Tieres, welches den Hundebesitzer stutzig werden lassen sollte. Wenn der Hund auffallend müde, schlapp und fiebrig ist, kann dieses ein sehr deutliches Anzeichen für eine Blasenentzündung beim Vierbeiner sein. In sehr seltenen Fällen verändert sich die Farbe des Urins und wird dunkler. In schwerwiegenderen Fällen uriniert der Hund dabei sogar kleinere Mengen Blut.

Von einer Blasenentzündung beim Hund sind häufiger Weibchen betroffen als Männchen. Bei Rüden kann diese Blasenentzündung nicht selten auf eine Prostataerkrankung hinweisen, sodass eine medikamentöse Behandlung in jedem Fall unumgänglich ist. Ein operativer Eingriff wird jedoch nur in den seltensten Fällen erforderlich sein. Da eine Cortison-Behandlung in der Regel zu sehr guten Behandlungserfolgen führt.