Diabetes beim Hund

By | 16. Oktober 2014
www.erwinmueller.de

Diabetes beim Hund Diabetes erste Hilfe Set HundDiabetes beim Hund ist auch wie beim Menschen eine der häufigsten Erkrankungen. Unter anderem können die Ursachen Übergewicht, die Augenerkrankung Grauer Star sein. Auch kann starker Mundgeruch auf eine Diabetes hin weißen. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es gegen die Diabetes. Diabetes ist eines Zuckererkrankung, bei der eine Fehlfunktion der Bauchspeicheldrüse des Hundes vorliegt. Das heißt die Bauchspeicheldrüse produziert bei einer Erkrankung unzureichend bis gar kein Insulin. Unkastrierte Hündinnen leiden öfters an Diabetes als Rüden. Wobei es auch auf die Hunderasse ankommt. Da zum Beispiel Beagles, Schnauzer und deutsche Schäferhunde ein höheres Risiko haben an Diabetes zu erkranken als andere Hunderassen.

Arten von Diabetes beim Hund

Man unterscheidet zwischen zwei Typen von Diabetes bei Hunden. Diabetes mellitus Typ 1 und Diabetes mellitus Typ 2. Diabetes Typ 1 tritt am Häufigsten bei Hunden auf. Bei diesem Diabetes Typ produziert die Bauspeicheldrüse kein Insolin, oder schafft es nicht dem Organismus ausreichend Insolin bereit zu stellen. Eine falsche Ernährung und zu viel Gewicht des Hundes, sowie eine Störung des Immunsystems kann ein Diabetes Typ 1 hervorrufen. Der Diabetes Typ 2 tritt meist als Folgeerscheinung nach einer Erkrankung des Hundes auf. So kann es beispielsweise nach Bauchspeicheldrüsenerkrankung Diabetes Typ 2 diagnostiziert werden.

Anzeichen einer Diabetes beim Hund

JPEG_Banner_728x90

Eines der auffälligsten Symptome bei einer Diabetes beim Hund sind gesteigerter Durst und damit verbundenes häufiges Wasser lassen. Dies führt wiederum zu einer Schädigung der Nieren des Hundes, da diese durch die Überbelastung unwiederruflich geschädigt werden. Hunde die an Diabetes leiden zeigen oft auch Anzeichen wie Lustlosigkeit und allgemeiner Schwäche. Auch unerklärlicher Gewichtsverlust bei normaler oder gesteigerter Futteraufnahme kann auf eine Diabeteserkrankung des Hundes hindeuten. Eine nicht erkannte Diabeteserkrankung beim Hund kann zur Erblindung bis hin zum Koma und letztendlich zum Tod des Hundes führen.

Behandlung von Diabetes beim Hund

Bedauerlicherweise ist eine Diabetes beim Hund genauso wie beim Menschen nicht heilbar. Lediglich durch die intravenöse Vergabe von Insulin kann der Blutzuckerspiegel reguliert werden. Die Menge des zu verabreichenden Insulins ermittelt der Tierarzt anhand des vorher berechneten Blutzuckerwertes. Die Insulinspritze wird meist zweimal täglich vom Hundebesitzer gespritzt. Ob der Hund richtig mit dem Insulin eingestellt wurde, also ob der Hund die richtige Menge an Insulin erhält, wird in verschiedenen Abständen anhand des Blutzuckerspiegels beim Tierarzt kontrolliert. Auch eine Umstellung des Futters auf Diabetiker-Futter für Hunde muss erfolgen so das der Hund keine Probleme mit der Insulineinstellung bekommt und der Blutzuckerspiegel wohlmöglich zu stark ansteigt.