Durchfall beim Hund

By | 9. April 2014

Durchfall beim HundDer Stuhl eines Hundes ist ein wichtiges Kriterium für jeden Hundebesitzer, an welchem er den Gesundheitszustand seines vierbeinigen Freundes optisch erkennen kann. Durchfall beim Hund löst nicht selten Entsetzen beim Hundehalter aus. Doch in den seltensten Fällen ist er ein Anzeichen für eine ernsthafte Krankheit des Hundes. In der Regel ist der Durchfall lediglich ein Symptom einer leichten Erkrankung, die von allein wieder abklingt. Um herauszufinden, ob es sich um eine ernsthafte Krankheit oder um eine rein natürliche Reaktion des Tieres handelt, kann es für den Hundebesitzer durchaus sinnvoll sein nach den möglichen Ursachen für den Durchfall seines Hundes zuschauen. Es ist wahrlich nicht immer ungewöhnlich wenn Hunde Durchfall haben. Im Gegenteil der Hund hat Durchfall, wie der Mensch übrigens auch, wenn irgendwas im Organismus nicht stimmt!

Durchfall beim Hund Ursachen

Von Durchfall beim Hund wird gesprochen, wenn der Kot überaus weich bis extrem flüssig ist und zudem sehr viel häufiger als gewöhnlich abgeführt wird. Er kann mehrere mögliche Ursachen haben, die vorab durch den Hundebesitzer gründlich abgeklärt werden müssen. Wurde die Ernährung des Vierbeiners kürzlich umgestellt, so kann falsche Nahrung und die damit verbundene Nahrungsmittelunverträglichkeit als Ursache für den Durchfall in Betracht gezogen werden. Infektionen, Parasiten und Bakterien sowie Viren können ebenfalls ursächlich sein. Als weitere Ursachen kommen psychische Reaktionen des Tieres in Betracht. Auch eine Erkrankung des Darmtraktes, eine Futtermittelallergie, der Befall von Giardien oder eine Vergiftungen sind mögliche Ursachen. In jedem Fall sollte der Hundebesitzer Ruhe bewahren und alle möglichen Ursachen ausschließen können, bevor der Gang zum Tierarzt angetreten wird. Eine Durchfall Erkrankung beim Hund kann in der Regel leicht behandelt werden.

Die Behandlungsmöglichkeiten!

Sollte eine falsche Ernährung als Ursache für den Durchfall beim Hund tatsächlich in Betracht kommen, so ist es ausreichend den vierbeinigen Freund für die nächsten zwei bis vier Tage auf eine leichte Diät zu setzen. Dem Hund zunächst ausschließlich Wasser und leicht verdauliches Futter in Form von Hühnchen und gekochtem Reis zu geben. Die Schonkost beruhigt den Magen-/Darmtrakt des Hundes und sollte den Durchfall effektiv bekämpfen. Wichtig ist in jedem Fall darauf zu achten, dass das Hühnchen ungewürzt und ohne Knochen gegeben wird. Der Stuhl des Tieres sollte aber dennoch weiterhin gut beobachtet werden. Denn wenn sich nach dieser Schonkost der Stuhlgang nicht binnen einem Tag ändert,sollte der Gang zum Tierarzt angetreten werden.

Wann sollte der Tierarzt in jedem Fall aufgesucht werden?

Wenn der Durchfall mit Blut durchsetzt ist, ist der Gang zum Tierarzt als erste Maßnahme anzusehen. In der Regel ist derartiger Stuhl jedoch nicht das einzige Symptom, da gleichzeitiges Erbrechen und Fieber mit der Erkrankung einhergehen. Der Hund läuft dann Gefahr zu dehydrieren und weitere ernsthafte Schäden der Gesundheit sind zu befürchten.

Speziell die Umstellung von Nass- auf Trockenfutter kann einem Hund in frühen Lebensjahren sehr zu schaffen machen. Ein Durchfall ist hier schon fast die logische Schlussfolgerung, weswegen ein stufenweiser Wechsel der Nahrung in jedem Fall ratsam ist. Eine Erkrankung des Tieres erkennt der Hundebesitzer nicht allein am Durchfall sondern vielmehr auch am Verhalten des Tieres. Ist es vorher lebhaft gewesen und zeigt mit dem Durchfall Veränderungen in seiner Lebhaftigkeit so sollte mit dem Gang zum Tierarzt nicht gezögert werden. Sollte sich das Verhalten des Tieres jedoch, bis auf die Konsistenz des Kots, nicht verändert haben so können erst einmal eigene Behandlungsmethoden ins Auge gefasst werden.