Erkältung beim Hund

By | 9. April 2014

Erkältung beim HundBei nasskaltem Wetter draußen sein, das ist für Menschen sicherlich nicht angenehm. Hunden hingegen macht es nichts aus, denn sie sind ja nicht grippegefährdet. Eine Grippe kann ein Hund wirklich nicht bekommen denn es handelt sich hierbei um eine rein menschliche Krankheit. Was ein Hund jedoch bekommen kann ist eine Erkältung! Obgleich die Erkältung beim Hund nur in seltenen Fällen vom Menschen auf das Tier übertragen wird, so äußern sich die Symptome der Erkältung beim Hund ebenso wie beim Menschen. Müdigkeit, Abgeschlagenheit und nicht zuletzt Fieber quälen den Hund dabei ebenso wie den Menschen!

Symptome einer Erkältung beim Hund

Der Hund fühlt sich bei einer Erkältung ebenso matt und schwach wie der Mensch. Der Hundebesitzer merkt das in der Regel daran, dass der vierbeinige Liebling anteilnahmslos wird und sich am liebsten in seiner Ecke verkriecht. Auch Husten kann auftreten. Das Toben mit anderen Hunden ist plötzlich nicht mehr reizvoll. Der Gang an die frische Luft wird vom Hund nur widerwillig angetreten. Sämtliche Bewegungen wirken mühselig und schwerfällig, generell ist der Hund sehr müde und schläft sehr häufig.

Ein weiteres Anzeichen einer Erkältung beim Hund ist die Appetitlosigkeit. Diese muss jedoch dem Hundebesitzer keine großartige Sorge bereiten denn der Hund wird definitiv fressen. Jedoch nicht mehr in den Mengen wie vor der Erkältung. Das Gute bei einer Erkältung beim Hund ist, dass der Vierbeiner sich sozusagen selbst kuriert. In der Regel ist nach einer Woche alles überstanden. Der Gang zum Tierarzt ist daher nicht zwingend erforderlich. Es gibt vielmehr hauseigene Mittel, mit denen der Hundebesitzer seinem Liebling beim Auskurieren behilflich sein kann. Somit verhält es sich bei der Erkältung beim Hund auch hier vergleichbar mit der Erkältung eines Menschen! Die Alarmglocken sollten beim Hundebesitzer jedoch unverzüglich läuten, wenn der Hund die Wasseraufnahme gänzlich verweigert. Denn wenn der Hund unter einer Erkältung leidet, wird er sehr viel trinken.

Behandlung einer Erkältung beim Hund

Generell ist es sehr ratsam bei einer Erkältung beim Hund mit Vitaminen zu arbeiten und diese unter das Fressen zu mischen. Auch kann man flüssige Vitaminbomben ins Wasser zu geben. Es ist wenig ratsam, diese Vitamine dem Hund aufdrängen zu wollen, da er sie mit der Nahrungsaufnahme von ganz allein aufnehmen wird. Es hängt hierbei gänzlich von dem Tier und seiner Erziehung ab, ob er bei einer Erkältung eher bockig reagiert oder ob er willens ist.

Was für den Menschen bei einer Erkältung gilt, ist auch bei der Erkältung beim Hund ein ständiger Begleiter, wie zB. die schnupfende Nase. Diese muss für gewöhnlich solange nicht behandelt werden solange der Ausfluss klar und flüssig ist. Wenn allerdings aus der Nase des Hundes weiße, grüne oder gelbe Flüssigkeiten austreten, die zudem noch dickflüssig sind. Sollte der Gang zum Tierarzt angetreten werden um eine schmerzhafte chronische Nasenreizung zu verhindern. Eine Erkältung bei Ihrem Hund äußert sich ebenfalls wie beim Menschen auch durch Fieber. Steigt die Temperatur des Hundes allerdings auf über 38,5 Grad, so sollte schleunigst ein Tierarzt aufgesucht werden. Hunde reagieren auf erhöhte Temperatur anders als der Mensch.

Generell gilt bei einer Erkältung beim Hund sehr viel Ruhe und Behutsamkeit. Eine warme Umgebung sollte für das Tier geschaffen werden. Als kleiner Geheimtipp gilt Fenchelhonig, welcher sich sehr gut in das Wasser des Tieres hereinrühren lässt und als wahrer Erkältungskiller fungieren kann. Das Spielen mit anderen Hunden sollte für das erkrankte Tier unterbunden werden, da sich die Erkältung des Hundes sehr leicht auf andere Tiere übertragen lässt. Die körperliche Nähe zum Menschen muss jedoch nicht zwingend gemieden werden. Da eine Übertragung der Erkältung von Hund zu Mensch und umgekehrt zwar theoretisch nicht ausgeschlossen werden kann, praktisch jedoch sehr selten vorkommt.