Futtermittel Allergie beim Hund

By | 13. Mai 2017
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Futtermittel Allergie beim Hund Hund vor viel FutterWenn sich der Hund ständig kratzt kann dies ein offensichtliches Erkennungsmerkmal für eine Futtermittel Allergie beim Hund sein. Vielen Hundebesitzern ist dies aus schmerzhafter Erfahrung bekannt, Denn wenn es dem eigenen Tier nicht gut geht, leidet der Mensch mit. Oft wissen die Besitzer auch nicht sofort, wie sie ihrem Tier dabei helfen können.

Was ist eine Futtermittel Allergie beim Hund?

So wie beim Menschen können auch Hunde auf bestimmte Inhaltsstoffe der Tiernahrung allergisch oder sensibel reagieren. Bei diesen Inhaltsstoffen handelt es sich meist um tierische Eiweiße (Proteine) oder Kohlenhydratverbindungen aus Zucker und Eiweiß. Verträgt der Hund diese Allergene nicht und nimmt sie über die Nahrung auf, reagiert das Immunsystem und schüttet Antikörper zur Bekämpfung der Futtermittelbestandteile aus. Folglich kann es zu Entzündungszuständen im gesamten Körper und weiteren auffälligen Problemen kommen. Diese Überreaktion des Immunsystems auf Futterbestandteile wird als Futtermittel-Allergie beim Hund bezeichnet.

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Futtermittelbestandteile welche häufig Allergien auslösen sind Rind, Lamm, Schwein, Milch (Kuh), Huhn und Ei, Soja und Sojaprodukte, Weizen.

Eine Futtermittel Allergie beim Hund äußert sich durch allergische Hauterkrankungen, wie zum Beispiel Juckreiz (Ohren, Achseln, Pfoten) oder kahle Haut. Die betroffenen Hunde lecken und kratzen sich vermehrt, wobei die Haut wund und anfälliger gegenüber Bakterien wird. Neben dem Haarverlust können auch Pusteln, Schuppen bis hin zu schweren Entzündungserscheinungen der Haut auftreten. Diese bereiten dem Tier teils große Schmerzen und sollten in jedem Fall behandelt werden. Daneben kann es zu chronischen Verdauungsbeschwerden kommen, die sich negativ auf die Verdauung, Nährstoffaufnahme und Gesundheit auswirken. Hier sind die typischen Symptome Erbrechen, Durchfall und Blähungen.

Zu unterscheiden ist eine Futtermittel Allergie beim Hund von der Futterunverträglichkeit beim Hund. Hier kommt es zu Unverträglichkeitsreaktionen auf künstliche Zusatzstoffe im Futter. Dazu zählen zum Beispiel Aroma- und Konservierungsstoffe oder synthetische Antioxidantien. Daneben können aber auch Futterbestandteile von minderer Qualität (z. B. Füllstoffe) Auslöser einer Unverträglichkeit sein. Je mehr von den unverträglichen Stoffen aufgenommen wird, desto sensibler reagiert der Verdauungstrakt. Symptomatisch entstehen dabei ähnliche Reaktionen wie bei einer Futtermittel-Allergie.

Diagnose einer Futtermittel Allergie beim Hund

Aus diesem Grund sollte bei einem bestehenden Verdacht immer tierärztlicher Rat eingeholt werden. Eine Selbstdiagnose und Behandlung mit verschiedenen Präparaten kann dem Tier dabei Schaden zufügen. Bei einem Tierarzt wird der Hund auf verschiedene Allergene getestet und eine mögliche Futtermittelunverträglichkeit abgegrenzt. Damit eine Futtermittel Allergie beim Hund diagnostiziert werden kann wird über einen Zeitraum von sechs bis zehn Wochen, eine sogenannte Ausschlussdiät durchgeführt. Während dieser Zeit wird der Hund immer nur mit einer bestimmten Eiweißquelle bzw. Kohlenhydratquelle gefüttert.

Behandlung einer Futtermittel Allergie beim Hund

Wurde eine Futtermittel Allergie beim Hund diagnostiziert und die Allergen-Quelle liegt zu Grunde, sollte diese in Zukunft in jedem Fall vermieden werden. Hierbei sollte selbst auf die kleinsten Inhaltsstoffe des Hundefutters geachtet werden. Einige Futterhändler bieten hierfür hypoallergenes Hundefutter an. Zudem eignet sich aber auch die biologisch artgerechte Roh-Fütterung bei Hunden (B.A.R.F). Hier kann der Besitzer das Futter selbst zusammenstellen und eine Aufnahme der Allergenen ausschließen. Diese Fütterungsart dient auch zur Vorbeugung bei anfälligen Hunderassen (Labrador, Golden Retriver, Schäferhund, Dalmatiner, Bulldogge, Boxer, Mops und Dackel). Deren Immunsystem ist anfälliger gegenüber den Futtermittelbestandteilen. Dabei sollte die Rohfütterung schon ab dem Welpenalter durchgeführt werden.