Grauer Star beim Hund

By | 13. Mai 2017
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Grauer Star beim Hund Hund mit schwarzen AugenAls Grauer Star beim Hund (medizinisch auch „Katarakt“ genannt) wird eine Trübung der Augenlinse bezeichnet, die zur Verminderung der Sehleistung führt. Die Erkrankung kann bei Hunden im höheren Alter, aber auch schon in jungen Jahren auftreten. Einige Hunderassen wie Cockerspaniel, Labrador Retriever, Golden Retriever und Pudel sind dafür besonders anfällig. Oft bildet sich Grauer Star beidseitig aus, in manchen Fällen ist nur ein Auge betroffen.

Ursachen für Grauer Star beim Hund

Ein Grauer Star beim Hund kann erblich bedingt sein oder in der Folge einer anderen Erkrankung auftreten. Beim vererblichen Grauen Star beginnt die Trübung der Augenlinsen meist schon vor dem sechsten Lebensjahr, schreitet aber nur langsam voran. Vergiftungen, Entzündungen und Verletzungen des Auges können dagegen zu einer raschen Eintrübung und Verminderung der Sehleistung führen. Auch als Begleiterscheinung einer Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) stellt der Tierarzt häufig einen Grauen Star fest. Eine im hohen Lebensalter auftretende Farbveränderung der Augenlinse kann ebenfalls durch einen Grauen Star verursacht werden. Meist handelt es sich dabei aber um eine häufige Alterserscheinung, die sich kaum auf die Sehleistung des Hundes auswirkt.

Symptome des Grauen Stars beim Hund

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Die bläulich-weiße Eintrübung des Auges bleibt oft lange Zeit unbemerkt, besonders dann, wenn nur ein Auge betroffen ist. Ist die Sehleistung bereits deutlich eingeschränkt, fallen dem Besitzer häufig Unsicherheiten beim Hund auf. Vor allem im Dunkeln und in fremder Umgebung leidet er unter Orientierungsschwierigkeiten und stößt an Gegenstände. Im fortgeschrittenen Stadium ist die schneeweiße Trübung der Augenlinse auch mit freiem Auge gut zu erkennen.

Diagnose des Grauen Stars beim Hund

Um Grauen Star zweifelsfrei zu diagnostizieren, wird der Tierarzt eine eingehende Untersuchung der Augen mit Hilfe einer Spaltlampe durchführen. Dabei kann er auch genau sehen, welche Bereiche der Linse von der Eintrübung betroffen sind. Besteht der Verdacht, dass der Graue Star von einer anderen Erkrankung verursacht wird, veranlasst der Tierarzt weiterführende Untersuchungen wie etwa eine Blutabnahme. Die Therapie zielt in diesem Fall darauf ab, die Grunderkrankung in den Griff zu bekommen.  Grauer Star beim Hund selbst kann weder durch Medikamente noch durch Augentropfen wirksam behandelt werden. Auch eine Vorbeugung ist nicht möglich. Die Eintrübung des Auges ist für den Hund nicht schmerzhaft. Solange die Sehleistung nicht wesentlich eingeschränkt ist und der Hund gut damit zurechtkommt, sind lediglich regelmäßige Kontrollen durch den Tierarzt notwendig. Dieser wird möglicherweise zur vorbeugenden Gabe von Augentropfen raten, um Entzündungen zu vermeiden.

Behandlung des Grauen Stars beim Hund

Bei einer drohenden Erblindung kann eine Operation das Augenlicht retten. Dabei wird die getrübte Linse entfernt, je nach Befund kann eine Kunstlinse zur Verbesserung der Sehkraft eingesetzt werden. Einer Operation gehen zahlreiche weitere Untersuchungen voraus, um das Operationsrisiko und den voraussichtlichen Erfolg abschätzen zu können. Ist der Hund noch fit und die Erkrankung nicht zu weit fortgeschritten, stehen die Chancen gut, dass sich das Sehvermögen nach einer Operation langfristig verbessert. Nach dem Eingriff ist eine Nachbehandlung mit Augentropfen und Tabletten nötig, die zu Hause vom Besitzer durchgeführt werden kann. Kontrollen werden unmittelbar nach der Operation engmaschig, später in größeren Abständen durchgeführt.