Hundeschwimmen

By | 7. Juli 2017
Erstausstattung bei baby-walz 728x90

Hundeschwimmen Hund am Beckenrand im FreibadUnter Hundeschwimmen versteht man Tage, an denen unsere vierbeinigen Lieblinge auch mal mit ihrem Hundehalter ins Freibad oder an den Badesee zum Schwimmen gehen dürfen.
Was gibt es Schöneres an heißen Sommertagen, als immer wieder ins kühlende Nass zu springen und sich abzukühlen. So ziehen die Menschen, wann immer sie Zeit haben ins Freibad oder an den Badesee. Vor allem am Wochenende machen sich dann ganze Familien auf, um die Entspannung in und um das Wasser zu genießen.

Nur der beste Freund des Menschen kommt da immer zu kurz. Er darf seine Familie nicht mit ins Bad oder an den Badesee begleiten. Obwohl viele Hund die reinsten Wasserratten sind und in ihrem dicken Fell besonders unter der Hitze leiden. In dieser Hinsicht hat sich aber bundesweit seit 2015 einiges getan. Da steht auch Hundeschwimmen auf dem Plan. Wenigstens für einige Wochenenden.

Wann ist Hundeschwimmen?

JPEG_Banner_728x90

Hundeschwimmen ist allgemein im September, wenn die Badesaison beendet ist und die Bäder bereits geschlossen haben. Bevor man endgültig das Wasser ablässt, bietet man den Vierbeinern meist an den Samstagen oder Sonntagen die Möglichkeit zum ausgelassenen Schwimmen. Wie viele Termine die einzelnen Bäder dafür anbieten, ist unterschiedlich. Manche bieten mehrere Tage an, andere haben sogar noch Anfang Oktober das Schwimmen für Hunde im Angebot.

Was 2015 noch zögerlich in einzelnen Bädern angeboten wurde, fand gleich begeisterten Zuspruch bei Hundehaltern und Fellnasen. Aufgrund der Nachfrage gibt es dieses Jahr schon viele Badeanstalten, die mitmachen. Die Termine dafür findet man in der örtlichen Tageszeitungen oder im Internet, wenn man nach Hundeschwimmen googelt. Die Eintrittspreise sind meist sehr human und werde oft pro Bein berechnet. Das kann natürlich jede Badeanstalt selbst beschließen. In manchen Bädern dürfen auch die Tierhalter mit ins Wasser, in anderen wieder nicht. Allgemein gilt beim Schwimmen Anleinpflicht an eine lange Führleine. Genaueres ist bei der betreffenden Badeanstalt zu erfragen.

Das müssen alle Hunde zum Badetag mitbringen

Ihren Impfausweis, indem eine gültige Tollwutimpfung nachgewiesen wird und ihre Steuermarke.

Für welche Hunde eignen sich die Hundebadetage nicht?

Der Badespaß eignet sich für alle Tiere, die Spaß am Wasserplanschen haben. Sowohl für junge als auch ältere Tiere. Auch Tiere, die unter Hüftdysplasie leiden und nicht mehr so fit auf den Beinen sind, können das Wasser und die Bewegung aufgrund des Auftriebs in demselben unbeschwert genießen. Dass die teilnehmenden Hunde natürlich ausreichend sozialverträglich sein müssen, dürfte dabei eine Selbstverständlichkeit sein. Mit feuchtigkeitsaufsaugenden Hundebademänteln lassen sich 90 Prozent des Wasseers innerhalb von zehn Minuten entfernen.

Für Tiere mit einer Erkältung oder geschwächtem Immunsystem ist das Bad jedoch nicht geeignet, zu groß ist die Gefahr einer Erkältung oder gar Lungenentzündung. Vor allem, da Mitte September bis Anfang Oktober sowohl Wasser als auch Lufttemperatur relativ kühl sind. Auch für empfindliche Hunde.

Badeurlaub mit dem Hund

An Nord- und Ostsee gibt es viele Strandabschnitte, wo man ganzjährig mit dem Vierbeiner baden kann.

Hier gibt es unter anderem Hundestrände!

Nordsee: Dornum-Nessmersiel, Norden-Norddeich, Norderney, Juist, Carolinensiel-Harlesiel.

Ostsee: Göhren, Seebad Ahlbeck, Ostseebad Kühlungsborn, Rerik, Scharbeutz/Haffkrug, Travemünde.