Nierenfunktionsstörung beim Hund

By | 21. Juni 2017
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Nierenfunktionsstörung beim Hund Gezeichnete Niere

Nierenfunktionsstörung beim Hund sind ein ernstes Thema, denn auch Hunde können unter der Störung leiden. Beim Hund machen sie sich vor allem durch eine vermehrte Wasseraufnahme und einem hohen Harndrang bemerkbar. Bei einer Nierenfunktionsstörung beim Hund wird das Blut von den Nieren nicht mehr so gefiltert, wie es sollte, sondern einfach ausgeschieden. Dem Körper des Tieres geht dadurch Flüssigkeit verloren, weshalb der Hund zur vermehrten Wasseraufnahme greift.

Nierenfunktionsstörung beim Hund wie funktioniert die Niere eigentlich?

Auch beim Hund sind wie bei allen Säuegtieren zahlreiche sogenannte Nephronen“, die sich in den Nieren befinden, für die Filterung der sogenannten Blutflüssigkeit“ und der Harnausscheidung verantwortlich. Im Grunde also gleich wie beim Menschen auch.

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Eine Nierenfunktionsstörung beim Hund hat also stets große Auswirkungen auf die gesamte Gesundheit und den gesamten Stoffwechsel des Tieres. Sie muss in jedem Fall ärztlich behandelt werden!

Auch unter einer genetischen Nierenfunktionsstörung kann das Tier übrigens leiden. Ob der Hund an solch einer vererbten Krankheit leidet oder nicht, kann durch eine mikroskopische Untersuchung des Nierengewebes einfach festgestellt werden. Eine medizinische Behandlung kann in diesem Fall zwar die Symptome lindern, jedoch keine Heilung versprechen.

Nierenfunktionsstörung und Bakterien

Die Funktion der Nieren kann auch durch Bakterien beeinträchtigt werden. Wenn das Tier keinen guten Impfschutz hat, lauft es vor allem in den Sommermonaten Gefahr an der Störung zu erkranken. Kommt der Hund rechtzeitig zum Tierarzt und wird die Krankheit rechtzeitig erkannt, ist eine Behandlung möglich.

Auch eine Entzündung der Harnwege, die nicht behandelt wird, kann sich schnell auf die Nieren schlagen. Auch hier sind ein vermehrter Harndrang sowie blutiger Urin erste Anzeichen. Durch Medikamente kann die Krankheit jedoch relativ einfach geheilt werden.

Die Krankheit rechtzeitig erkennen

Nierenkranke Hunde wirken oft über einen längeren Zeitraum gesund. Dennoch weiß man, dass rund ein Fünftel der älteren Hunde mit Nierenproblemen zu kämpfen haben. Ab einem gewissen Alter erweist sich daher eine jährliche Vorsorgeuntersuchung als besonders sinnvoll. Erst bei einem sehr hohen Verlust des Nierengewebes zeigt der Hund Symptome.

Die frühzeitige Erkennung ist enorm wichtig für eine gelungene Behandlung. Hundebesitzer sollten daher auf Symptome wie Durchfall, Erbrechen, Zahnfleischentzündungen oder allgemeiner Abgeschlagenheit achten. Beim Fortschreiten der Krankheit kann es zur Gewichtsverlust, Entzündungen der Mundschleimhäute und zu einem stumpfen Fell kommen. Im späteren Stadium kann es zu einer Anämie kommen.

Wird die Krankheit früh genug erkannt, kann sie jedoch meist gut behandelt werden. Es ist also enorm wichtig, rechtzeitig den Tierarzt aufzusuchen!