Vierkampf mit Hund

By | 15. Juli 2017
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Vierkampf mit Hund Hund springt durch ReifenWas für den Menschen der Zehnkampf in der Leichtathletik ist, ist für das Mensch-Hund-Team der Vierkampf. In der als Königsdisziplin bekannten Tunierhundesportart tritt das zwei- und vierbeinige Team gleich in vier verschiedenen Aufgaben an. Das Spektrum der Herausforderungen ist dabei breit gefächert. Neben Gehorsamsübungen steht ein Slalomlauf, ein Hürdenlauf und ein Hindernislauf auf dem Programm. Allein schon diese Aufzählung zeigt. Der Vierkampf mit Hund ist die richtige Herausforderung für echte Allrounder, die sich mit vollem Einsatz und umfangreichem Training gleich einer Vielzahl von Aufgaben stellen möchten. Genauso vielfältig wie der eigentliche Wettkampf ist selbstverständlich auch das Training. Langweile ist da definitiv ausgeschlossen!

Voraussetzungen für die Teilnahme am Vierkampf mit Hund

Doch welche Hunde eignen sich nun für die hundsportliche Herausforderung in vier Disziplinen? Prinzipiell steht der Vierkampf mit Hund Vierbeinern aller Rassen und Größen offen. Betrachten Sie die einzelnen Disziplinen allerdings genauer, wird schnell deutlich. Wer im Vierkampf auf den vorderen Plätzen landen möchte, braucht einen aufgeweckten, agilen Hund, der sich durch seine Lauffreude auszeichnet. Zudem mit keinerlei körperlichen Einschränkungen zurechtkommen muss.

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Formale Voraussetzungen, um am Wettkampf teilnehmen zu können, gibt es darüber hinaus ebenfalls: Der Hund muss eine Begleithundeprüfung abgelegt haben und der Hundeführer benötigt einen Sachkundenachweis.

Die einzelnen Disziplinen beim Vierkampf mit Hund

Gehorsam, Hürdenlauf, Slalomlauf und Hindernislauf – das klingt schon einmal nach einem spannenden Programm. Doch was kommt konkret auf Sie und Ihren vierbeinigen Sportler zu? Zum Auftakt eines Vierkampfs geht es bei der Gehorsamsprüfung zunächst noch eher geruhsam zu. Der Hund muss hier zeigen, dass er die Grundbegriffe kennt und sich beispielsweise auf Kommando setzen und ablegen. Hinzu kommen noch Vorführungen der Leinenführigkeit, das freie Folgen und in den höheren Klassen auch eine Stehübung. Bewertet wird dabei vor allem die exakte Ausführung der Aufgabe.

Ist der erste Pflichtteil erfolgreich absolviert, geht es nun beim Hürdenlauf sowohl für Herrchen oder Frauchen als auch für den Hund rasant weiter. Sie und Ihr Hund müssen nun gemeinsam eine 60 beziehungsweise in den höheren Klassen 80 Meter lange Strecke in möglichst kurzer Zeit zurücklegen. Nebenbei müssen auch noch vier beziehungsweise sechs Hürden überwunden werden. Da kommen erfahrungsgemäß vor allem die Zweibeiner schnell an ihre Grenzen!

Nach dem spannungsreichen Hürdenlauf ist nun beim Slalomlauf wieder mehr Konzentration gefordert. Beim Zickzack-Kurs durch die bunten Stangen kommt es zwar ebenfalls auf die Schnelligkeit an – doch gleichzeitig darf auch keine Stange auf der falschen Seite durchlaufen werden. Die Strafpunkte könnten sonst das Gesamtergebnis erheblich beeinflussen …
Zum krönenden Abschluss steht am Ende des Vierkampfs mit Hund schließlich der Hindernislauf an. Zusätzlich zu den bekannten Hürden kommen dabei völlig neue Herausforderungen auf Ihren vierbeinigen Sportler zu. Er muss unter anderem einen Tunnel durchqueren, eine Schrägwand überlaufen und einen Hoch-Weit-Sprung meistern. Die entscheidende Änderung im Vergleich zum Hürdenlauf liegt allerdings in der Aufgabenteilung zwischen Mensch und Hund. Bei dieser Disziplin müssen Sie nur neben den Geräten herlaufen, während Ihr Hund auf dem Parcours sein Bestes gibt.

Alle Prüfungen sind absolviert? Nach dem Durchlaufen aller Einzeldisziplinen wird am Ende eines Turniertags eine Gesamtwertung erstellt. Auf dieser Basis wird der glückliche Gewinner ermittelt.

Vierkampf – ein Hundesport ganz nach Ihrem Geschmack?

Die Schilderung hat Ihr Interesse geweckt und Sie möchten gemeinsam mit Ihrem Hund die spannungsreiche Sportart ausprobieren? Gelegenheit dazu bekommen Sie in zahlreichen Hundesportvereinen, die es in fast jeder größeren Stadt gibt. Da Vierkampf zu den Standardwettkämpfen im Tunierhundesport gehört, wird die Disziplin in besonders vielen Vereinen angeboten. Reinschnuppern und Ausprobieren lohnt sich für sportbegeisterte Mensch-Hunde-Teams in jedem Fall!